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WARUM DAS GEHÖR NACHLÄSST...

Der Verlust der Hörfähigkeit ist eine natürliche Folge des Alterns. Die Haarzellen im Innenohr beginnen ab dem 30. oder 40. Lebensjahr abzusterben. Im Alter von 60 bis 65 Jahren leiden 30% der Bevölkerung an erheblichem Hörverlust. Dieser reicht von Schwierigkeiten beim Verstehen leiser Töne oder Sprache bis hin zu völliger Gehörlosigkeit. 

Auch Lärmbelastung kann Ihr Gehör zuhause und am Arbeitsplatz schädigen. Krankheiten, Arzneimittelgebrauch, erbliche Veranlagung oder Verletzungen können bei Hörverlust ebenfalls eine Rolle spielen. 


HÖRSYSTEME IM VERGLEICH

Canal Receiver Technologie (CRT)

  • kleine und leichte Hinter-dem-Ohr-Bauform (HdO), die über einen dünnen Schlauch mit dem im Gehörgang sitzenden Hörer verbunden ist
  • winzige Hörer (Lautsprecher) im Gehörgang bieten erstklassigen Klang 

Hinter-dem-Ohr (HdO)

  • angenehmer Tragekomfort hinter dem Ohr
  • sind meist mit Zusatzanlagen (FM, Ringschleifen,...) kompatibel und eignen sich für leichte bis höchstgradige Hörverluste

CIC (Komplett im Kanal)

  • das kleinste verfügbare Hörsystem - nahezu unsichtbar und sehr unauffällig
  • natürlicher Klang, da Schall direkt am Gehörgangseingang aufgenommen wird
  • für leichte bis mittelhochgradige Hörverluste geeignet
 

IHR HÖRPROFIL – DIE BASIS FÜR IHR HÖRSYSTEM

Otoskopie
Eine Otoskopie ist eine optische Untersuchung des Gehörgangs und des Trommelfells. Wir achten dabei auf anatomische Veränderungen, um diese bei der späteren Anpassung Ihres Hörsystems berücksichtigen zu können.  

Reintonaudiogramm
Ein Reintonaudiogramm wird mit Ohrhörern oder Kopfhörern in einem schallgedämpften Raum durchgeführt. Die Testperson wird angewiesen, ein vereinbartes Signal zu geben, sobald sie einen bestimmten Ton hört.

Sprachtest
Bei Sprachtests werden Worte immer leiser wiederholt, um den niedrigsten Lautstärkepegel zu ermitteln, bei dem Sie diese verstehen können. Nach Abschluss des Hörtests zeigt Ihnen Ihr Hörgeräteakustiker das erstellte Audiogramm und erklärt das Ergebnis.  

Interpretation von Audiogrammen
Die Ergebnisse werden als Audiogramm dargestellt. Die Tonhöhen sind dabei oben auf der horizontalen Achse angeordnet. Je weiter unten die Töne auf der Skala sind, desto intensiver (lauter) müssen sie sein, um wahrgenommen zu werden.

Lösungsstrategie
Die Wahl geeigneter Hörsysteme hängt von zahlreichen Faktoren ab. Wir beraten Sie gerne und sind Ihnen behilflich, ein Hörsystem auszuwählen, das Ihrem Hörverlust, Ihrem Lebensstil und Ihrem Budget gerecht wird. 
 

TIPPS FÜR DIE HÖRGERÄTE-PFLEGE

Ihr Hörsystem hat ständig Kontakt mit Ihrer Haut und sollte daher regelmäßig gepflegt werden. Das gewährleistet beste Leistungsqualität und verlängert die Lebensdauer.  


Reinigung

  • täglich mit einem weichen Tuch ohne Reinigungsmittel reinigen
  • Trockensystem verwenden, um Feuchtigkeit zu vermeiden
  • Ablagerungen mit einem Wattestäbchen entfernen
  • Otoplastiken Ihrer HdO-Geräte regelmäßig austauschen  


Pflege

  • bei Nichtverwendung die Batterielade öffnen
  • setzen Sie Ihre Hörsysteme keiner starken Hitze oder Feuchtigkeit aus 
  • keine Haarpflegeprodukte beim Tragen verwenden
  • lassen Sie ihre Hörsysteme von Ihrem Hörgeräteakustiker regelmäßig überprüfen und warten


HÖRSYSTEME BEI KINDERN UND JUGENDLICHEN!

Kinder und Jugendliche stellen besondere Ansprüche an ihr Hörsystem. Sie wollen sich frei bewegen können und zudem soll das Hörsystem nicht auf den ersten Blick sichtbar sein. Die Ermutigung durch Familienmitglieder, Lehrer und Gleichaltrige ist für das Selbstbewusstsein der Kinder sehr wichtig. 

Welche Systeme sind geeignet und auf was sollte man achten?
Da Kinder eine andere Physiologie als Erwachsene haben und zudem noch wachsen, werden in der Regel "im-Ohr-" oder "hinter-dem-Ohr"-Hörgeräte verwendet. Diese Systeme sind ideal geeignet. Gerade bei Kindern ist eine regelmäßige Anpassung und Überprüfung wichtig.